Elternbefragung in Lauf

Regelmäßiger Besuch des Sonntagsgottesdienstes: was fällt mir nach 3 Monaten Schriftwortkurs dazu ein?

Mein Kind ist interessierter. Es kennt den Ablauf der Messe und freut sich das Evangelium wieder zu erkennen
41% (9 Stimmen)
Es wurde für uns selbstverständlich in die Messe zu gehen.
9% (2 Stimmen)
Mein Kind ist von klein auf den Sonntagsgottesdienst gewohnt es merkt jetzt beim Evangelium auf
5% (1 Stimme)
Ich bedaure nicht auf diese Weise an die Gottesdienste geführt worden zu sein als Kind.
5% (1 Stimme)
Wenn wir den Gottesdienst besuchten hatte wir Freude daran
5% (1 Stimme)
Gottesdienst wird aufgelockert, durch das Rezitieren der Kinder
9% (2 Stimmen)
Mein Kind wollte immer den Segen zum Zeitpunkt der Kommunionausteilung
5% (1 Stimme)
Mein Kind hat den Pfarrer besser kennen und lieben gelernt
9% (2 Stimmen)
Die Sonntagsgottesdienste wurden den Kindern lang
9% (2 Stimmen)
Stress, weil wir deshalb nichts mehr mit der Familie unternehmen können
5% (1 Stimme)
Gesamtstimmen: 22

Glaubensgespräche im Alltag der Familie: was kann ich nach 3 Monaten Schriftwortkurs dazu sagen?

Glaubensgespräche haben wir schon immer geführt, da unser Kind die Kinderbibel liest.
7% (1 Stimme)
Es gab gelegentlich Glaubensgespräche
7% (1 Stimme)
Es kamen Themen ins Gespräch, an die wir früher nie dachten
7% (1 Stimme)
Die Großfamilie wurde von der Begeisterung unserer Kinder mitgerissen
7% (1 Stimme)
Jeden Tag werden noch immer die Lieder aus dem Schriftwortkurs gesungen
7% (1 Stimme)
Wenn es bei uns Streit gibt, singen die, die nicht streiten „Liebet eure Feinde“ Sofort ist der Streit beendet und wir lachen
7% (1 Stimme)
Keine großen Veränderungen
20% (3 Stimmen)
Wir haben die Tagesevangelien gerne gelesen und darüber gesprochen. Die Kinder möchten immer mehr aus der Bibel hören
13% (2 Stimmen)
Mein Kind hat Fragen gestellt und wir haben über den Glauben und die Erstkommunion gesprochen
27% (4 Stimmen)
Gesamtstimmen: 15

Wss hat mir persönlich der Weg, den mein Kind gegangen ist, bedeutet?

Die Unterstützung des Pfarrers war sehr wohltuend
5% (1 Stimme)
Mir bedeutet es viel, wenn mein Kind etwas wichtiges lernt und Freude daran hat.
19% (4 Stimmen)
Ich kann die Schöpfungsgeschichte auswendig!
5% (1 Stimme)
Besinnlichkeit
5% (1 Stimme)
Die bibelnahe Vorbereitung hat mir selber sehr gut gefallen
5% (1 Stimme)
Texte und Melodien begleitet mich durch den Tag und waren kleine Lichter.
5% (1 Stimme)
Ich habe mir wieder Zeit für Religiöses genommen und mich mit der Bibel beschäftigt.
19% (4 Stimmen)
Der Glaube wurde mir verständlicher.
5% (1 Stimme)
Mein eigener Wieg zur Erstkommunion ist mir nicht in guter Erinnerung.Es beruhigte mich einen anderen Weg für mein Kind zu haben
5% (1 Stimme)
Erstkommunionvorbereitung ohne Stress
24% (5 Stimmen)
Kann diese Frage nicht beantworten, bin mir selbst nicht sicher
5% (1 Stimme)
Gesamtstimmen: 21

Was hat meine Kind meiner Ansicht nach auf diesem Weg erlebt?

Freude beim Aufführen.
2% (1 Stimme)
Mein Kind hat sich sehr über die vielen Besuche des Pfarrers gefreut.
5% (2 Stimmen)
Das „Vater Unser“ hat mein Kind sehr gerne zu Hause gestikuliert und vorgeführt
2% (1 Stimme)
Die intensive Auseinandersetzung mit der Schöpfungsgeschichte hilft vieles andere auch besser zu begreifen
5% (2 Stimmen)
Mein Kind ist gut auf den weißen Sonntag vorbereitet
10% (4 Stimmen)
Das auf ungezwungene Weise in den Gottesdienst einbezogen werden der Kinder war gut.
2% (1 Stimme)
Die Neugierde auf Glauben, Bibel, Kirche wurde immer wieder von Neuem geweckt.
5% (2 Stimmen)
Sie haben viel verstanden
5% (2 Stimmen)
Mein Kind ging immer gern.
22% (9 Stimmen)
Mein Kind war froh mit vielen anderen unterwegs zu sein, starke Gemeinschaft, positiver Gruppenerlebnisse.
15% (6 Stimmen)
Die Texte des Evangeliums haben mein Kind neugierig gemacht.
10% (4 Stimmen)
Mein Kind wurde an die Kirche und die Liturgie heran und nicht vorbei geführt
2% (1 Stimme)
In der Klasse war mehr Ruhe.
2% (1 Stimme)
Große Intensität ohne Stress.
2% (1 Stimme)
Zunächst Begeisterung. Dann aber wie häufig nachlassende Begeisterung bis Langeweile
5% (2 Stimmen)
Es war auch peinlich zu gestikulieren, wenn es andere sehen. Trotzdem wurde deutlich wie viel sie schnell gelernt haben
5% (2 Stimmen)
Gesamtstimmen: 41

Was könnte den Weg besser machen?

Es müsste mehr gelehrt werden. Gute Atmosphäre reicht nicht.
18% (3 Stimmen)
Mehr Gewicht auf das Neue Testament.
12% (2 Stimmen)
Morgens um 7 Uhr 30 war für unsere Familie eigentlich zu früh, auch wenn wir selbst keine andere Lösung vorschlagen können
12% (2 Stimmen)
Kann mir nicht vorstellen, wie man den Kurs hätte besser machen können
12% (2 Stimmen)
Dem Kurs müsste die Unterstützung des Pfarrgemeinderates gegeben werden,
6% (1 Stimme)
Eine Integration ins gesamtseelsorgerische Konzept der Gemeinde wäre ideal.
6% (1 Stimme)
Die Intoleranz des Pfarrgemeinderates hat mich belastet.
6% (1 Stimme)
Die Fragen dieses Fragebogens hätte ich lieber erst nach der Beendigung des Kurses ausgefüllt.
6% (1 Stimme)
Etwas abwechslungsreicher
12% (2 Stimmen)
Gesamtkonzept im Voraus besser darstellen.
12% (2 Stimmen)
Gesamtstimmen: 17

Auswertung: 

Wie würde ich heute eine Erstkommunionvorbereitung angehen, ist die Frage, die ich mir nach der neuerlichen Betrachtung dieses Kurses und der Elternbefragung stelle.

Es gab einige sehr konstruktive Kritikpunkte vor 11 Jahren. Es wurden mehr Erklärungen gefordert und Hilfen zur Integration der Texte. Heute ist neben dem Erlernen des Textes auch die exegetische Erarbeitung mit den Kindern Bestandteil der Arbeit und Integrationsübungen mit Austausch gehören auch in jeden Kurs.
Heute würde ich die Textabschnitte, die erlernt werden, kürzer machen und sehr langsam im Text voranschreiten. Ich erinnere mich wir waren viel zu schnell mit der Schöpfung. Das ist ein Text von 15 bis 17 Minuten Rezitation. Heute würde ich da wirklich ganz langsam voran gehen.
Als Rezitativ sollten heute auch zumindest ein Satz des Evangeliums angeboten werden, denn es zeigt sich auch in der Befragung, das die rezitierten Texte bewusster wahrgenommen werden. Obwohl ca 20 Evangeliums Texte durch Bibelteilen Bestandteil des Kurses waren und die Weihnachtsgeschichte als Rezitativ auch erlernt wurde, blieb der Eindruck, dass der Kurs überwiegend an Hand des alten Testaments aufgebaut sei. Einige waren damit sogar unzufrieden. Die Kinder hatten keine Schwierigkeiten mit dem Bibelteilen, andere Auseinandersetzungen mit den Texten wie Bibeldrama oder Szenische Interpretationen wurden nicht gut angenommen und deshalb nach einmaligem Versuche nicht weiter angeboten.
Die Befragung zeigt, wie belastend die fehlende Unterstützung des Pfarrgemeinderates war. Eine Überraschung möchte ich nicht mehr sein auch nicht wenn sie vom Pfarrer eingeführt wird. Die Befragung zeigt auch wie wichtig es ist, den materiellen Aufwand so gering wie möglich zur halten.
Ich würde wieder zuerst das alltägliche Leben der betroffenen Kinder anschauen und nach einer Möglichkeit suchen die Vorbereitung mit möglichst wenig materiellen Aufwand anzubieten. Hier gingen alle Kinder in eine Schule. Kein Kind war auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Ein großer Teil der Kinder wurde von den Eltern gefahren. Zusätzliche Wege galt es zu vermeiden in einer ländlichen Umgebung. Das Rezitieren der Schöpfung wäre wieder eine der hauptsächlichen Säulen der Vorbereitung. Sie unterstreicht nicht nur die gemeinsamen Wurzeln mit den jüdischen Gemeinden. Sie ist identiätsstiftend. Wir sind geschaffen nach dem Bilde Gottes.
Die Einführung in die Liturgie der hl. Messe wäre wieder die zweite Säule, denn darum geht es im Letzten, wenn man auf die Erstkommunion vorbereitet wird, die hl. Messe ganzheitlich mitzufeiern. Die Evangelien der Sonntagsgottesdienste in der Vorbereitungszeit thematisieren die wesentlichen Themen des christlichen Glaubens.