Autor: Friederike

Achtes Online Treffen am 15.11.2022

Einladung zum achten Online Treffen  

 Mit dem Versen Mk. 3,31-35

Dienstag den 15.11.2022
20:00 Uhr bis 21:30 Uhr (CET)
Ab 19:30 Uhr ist der Chatroom geöffnet
Ab 19:30 Uhr ist der Chatroom geöffnet
https://jitsi.lu-gagg.de/recitatif-ml

Mk.3,35„Wer immer tut den Willen Gottes dieser ist mein Bruder und meine Schwester und Mutter“

Für die Herkunftsfamilie kann man nichts. Die muss man nehmen, wie sie ist. Jugendlichen ist die Familie oft peinlich und pflegebedürftige Familienangehörige können eine große Last sein.

„Eine Familie besteht aus Rechnungen“ pflegte unser Vater zu sagen, während er die Post öffnete

Ich frage mich wie viele „Rechnungen“ Gott für uns begleicht und er tut es nicht nur wenn wir uns auf ihn einlassen. Sich auf die Gotteskindschaft einlassen und den Willen Gottes im eigenen Leben suchen und tun, das macht frei.

Gemeinsam wollen wir den Vers Mk. 3,35 erlernen und ihn im Licht der Verse 3,31-34 betrachten.

Was ist, wenn ich letztlich nur noch einen Chef habe- Gott.

Siebtes Online Treffen am 18.10.2022

Einladung zum siebten Online Treffen  

 Mit dem Versen Mk.2,21-22

Dienstag den 18.10.2022
20:00 Uhr bis 21:30 Uhr (CET)
Ab 19:30 Uhr ist der Chatroom geöffnet
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„Und schlimmer wird der Riss“

Neuer Flicken auf altem Kleid – hilft nicht

Junger Wein in alte Häute – geht auch nicht

Das Neue Leben – die Frohe Botschaft die Jesus verkündet, ist mit den altgedienten, religiösen Traditionen nicht zu vereinen.

Genauso kommen die traditionellen Sicherheiten unserer Kirchen heute ins Wanken.

Die Frage bleibt, ob wir die alten Kleider flicken möchten oder neue weben und tragen möchten; ob wir neue Häute sein möchten, in die der junge Wein gefüllt werden kann und ob wir aushalten, wenn er in uns fermentiert und uns verändert.

Sechstes Online Treffen am 13.09.2022

Einladung zum sechsten Online Treffen  

 Mit dem Vers Lk.15,4-7

Dienstag den 13.9.2022
20:00 Uhr bis 21:30 Uhr (CET)
Ab 19:30 Uhr ist der Chatroom geöffnet
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Das verlorene Schaf

Wem ist es nicht seit Kindertagen ein Begriff.

Welche Bilder verbinden wir mit diesem Gleichnis? Was haben unsere Bilder mit der Realität zu tun? Einmal bezogen auf den Bibeltext selbst aber auch auf die Realität in der Landwirtschaft. Jesus sprach zu Bauern und Viehzüchtern.

Hier im Bild ein verwildertes Schaf. Es trägt 40 Kg Wolle und das ist lebensgefährlich für das Tier.

Eingeigelt in das Gespinst seiner selbst produzierten Wolle, die geordnet und gepflegt ein Segen sein könnte.

Vielleicht sind auch wir mitunter isoliert und eingeigelt und brauchen die Hand des Hirten um uns wieder befreit bewegen zu können. Dieses Tier kann wahrscheinlich nicht viel sehen, kaum hören und sicher nur sehr beschwerlich laufen.

Fünftes Online Treffen am 12.7.2022

Einladung zum fünften Online Treffen  

 Mit dem Vers 8,7  aus dem Hohen Lied

Dienstag den 12.7.2022
20:00 Uhr bis 21:30 Uhr (CET)
Ab 19:30 Uhr ist der Chatroom geöffnet
Ab 19:30 Uhr ist der Chatroom geöffnet
https://jitsi.lu-gagg.de/recitatif-ml

Das Hohe Lied

Keiner weiß so genau, wie diese Verse purer Erotik es in die Heiligen Schriften geschafft haben.

Schön, dass sie dazu  gehören, denn damit werden die Liebesbeziehungen  die wir Menschen miteinander leben können, geheiligt.

Die ausschließliche Liebe der Liebenden füreinander ist auch das beste Bild für die Liebe Gottes für jeden von uns.  

Nach zwei Treffen mit Versen aus dem Johannes  Evangelium in denen es um Liebe geht, ist der Vers 8,7 aus dem Hohen Lied ein passender Beitrag aus dem alten Testament.

Viertes Online Treffen 14.6.2022

Einladung zum vierten Online Treffen mit Joh.14,23b

Ein einziger Vers aus den Tagestexten des Pfingstfestes in der evangelischen wie der katholischen Kirche wird bei diesem Treffen Thema sein.
Mitunter ist  WENIGER einfach MEHR

Dienstag den 14.6.2022
20:00 Uhr bis 21:30 Uhr (CET)
Ab 19:30 Uhr ist der Chatroom geöffnet

Drittes Online Treffen am 10.5.2022

Einladung zum dritten Online Treffen  

 Joh.13,33-35

Dienstag den 10.5.2022
20:00 Uhr bis 21:30 Uhr (CET)
Ab 19:30 Uhr ist der Chatroom geöffnet
Ab 19:30 Uhr ist der Chatroom geöffnet
https://jitsi.lu-gagg.de/recitatif-ml

Das Evangelium vom 15.05 wird uns diesmal Thema sein.

Das neue Gebot, Jesus hinterlässt es seinen Jüngern in seiner Abschiedsrede beim letzten Abendmahl

Was bedeutet es heute für uns in unserem Alltag mit seinen Sorgen, Nöten, Hoffnungen und Sehnsüchten.

Zweites Online Treffen am 12.04.2022

Einladung zum zweiten Online Treffen  

 Gen.1,1-5

Dienstag den 12.04.2022
20:00 Uhr bis 21:30 Uhr (CET)
Ab 19:30 Uhr ist der Chatroom geöffnet
Ab 19:30 Uhr ist der Chatroom geöffnet
https://jitsi.lu-gagg.de/recitatif-ml

Gen.1,4b Gott schied das Licht von der Finsternis

Jedes Jahr in der Osternacht ist der erste Schöpfungsbericht eine der Lesungen.

Den Anfang der Bibel, den Tag EINS werden wir uns bei diesem Treffen einverleiben.

Den Unterschied machen zwischen Licht und Finsternis für uns ganz persönlich, damit sollte auch alles was wir bauen beginnen, wenn es gelingen soll.

Erstes Online Treffen am 8.3.2022

Erstes Online Treffen am 8.3.2022

 Lukas 4,1-4

Dienstag den 8.3.2022
20:00 Uhr bis 21:30 Uhr (CET)
Ab 19:30 Uhr ist der Chatroom geöffnet
Ab 19:30 Uhr ist der Chatroom geöffnet
https://jitsi.lu-gagg.de/recitatif-ml

Jeden zweiten Dienstag im Monat sollen diese Treffen einladen sich eine kurze Passage der Bibel unter die Haut gehen zu lassen.

Die Rezitative werden aus den Tagestexten des Monats gewählt.

Hier Lukas 4,3 : Wenn du Sohn Gottes bist, sprich zu diesem Stein, dass er Brot werde….

Die Treffen sollen Online bleiben, einmal, weil sie das sicher macht und auch weil man sich online auch über weite Distanzen treffen kann

Gabrielle Baron

geboren am 22. August 1895 überlebte Marcel Jousse um 25 Jahre und starb als 91 jährig im Jahr 1986 am 4. November. 1930 war sie sterbenskrank an einer Hirnhautentzündung leidend. Marcel Jousse half ihr durch diese Krise indem er ihr Volksweisen seiner Heimat sang. Frisch genesen folgte sie seiner Aufforderung: „Leben Sie ein großes Werk wartet auf Sie!“
Sie wurde seine Assistentin ohne an sich zu denken, lebte sie in großer Einfachheit sehr sparsam. (Briefumschläge wurden  zum Beispiel umgedreht und wiederverwendet.) Ihren Lebensunterhalt verdiente sie als Buchbinderin. Sie finanzierte die Stenotypistin, die die Vorlesungen von Jousse mitschrieb.

Nach dem Tode von Marcel Jousse wurde es ihr Lebenssinn das Werk von Jousse zu erhalten für die Nachwelt.

Publikationen über seine Arbeit und seine Vorlesungen sowie die Weitergabe der Rezitative und seiner Lehre waren bis zum Schluss ihr Lebensinhalt. Sie gründete die Fondation  Marcel Jousse die nach ihrem Tod zur Association Marcel Jousse wurde.

Von 1961 bis 1986 hat sie sich voll und ganz der Erhaltung des Werkes von Marcel Jousse gewidmet und so für dessen Erhaltung gesorgt.

Die beiden Sprachlehrer Dr. Bernard und Marie Dufeu aus Mainz haben Gabrielle Baron um eine Fortbildung für ihr Fremdspracheninstitut gebeten und so fand 1982 unter Leitung von Gabrielle Baron eine Werkwoche für das Fremdspracheninstitut in Paris statt. Seitdem werden die pädagogischen Methoden von Jousse sehr erfolgreich im Sprachunterricht dieses Institutes in Mainz eingesetzt. Aus den Schülern Gabrielle Barons sind unterschiedliche Schulen entstanden, die der Methode auch unterschiedliche Namen gaben, wie beispielsweise das

Auf der Seite des Institut Européen de Mimopédagogie findet sich auch ein Videotestament von Gabrielle Baron (französisch)

Projekt Flicts – Reflexion

Von Anfang an hatten die Kinder Flicts in ihr Herz geschlossen. Die Gesten und der Text wurde sehr schnell gelernt und integriert. Die Beiträge während der Reflexionen zeugten von ungewöhnlicher Reife und einem vertieften Verständnis. Erstaunlich war, dass auch Kinder, die nicht wirklich Lust hatten, gut mitmachten. Die zweite Sequenz war durch den Morgenkreis sehr lang und Ermüdungserscheinungen waren bei den Kindern erkennbar; eine so lange Sequenz sollte auch eine Ausnahme bleiben, um den Kindern die Freude am Rezitieren nicht zu nehmen. Altersentsprechend sind bei Kindern im Alter von fünf bis sechs Jahren Sequenzen von 30 Minuten ausreichend. Weiter hat sich gezeigt, dass die Integrationsübungen dem Alter der Kinder angepasst werden müssen. Der Text über die Stille aus der Montessori-Pädagogik gab die notwendigen Hinweise für eine altersgerechte Adaptation der Integrationsübungen. Nach diesem Muster entstand eine neue Übung, die eingeleitet wurde durch stummes Rezitieren, woran sich die vertiefende Integration ebenfalls in Stille anschloss. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Kinder sehr lange konzentriert gearbeitet und auch außerhalb der Projektsequenzen gesungen und rezitiert haben. Auch Kinder, die einmal gefehlt haben, konnten sich problemlos ins Projekt einfinden und teilnehmen.

Erlernter TextabschnittÄußerungen der KinderBeobachtungen laut Beobachtungsbogen
Es war einmal eine Farbe, die war sehr selten und sehr traurig. Sie hieß Flicts. Sie besaß weder die Kraft von Rot noch die glänzende Helligkeit von Gelb und sie ruhte auch nicht in sich wie das friedliche Blau. Sie war einfach nur das schwache und hässliche und traurige Flicts.„Ich möchte einen Scharfzahn mit Flicts malen“
„Wie sieht denn Flicts aus?“
„Ich will ein Flicts-Auto malen!“
„Ich will Flicts kennenlernen!“
„Ich hab Flicts lieb.“
Beteiligung gut in den ersten 20 Min.vier Kinder fallen positiv auf.Kinder werden als aktiv bezeichnet.Gruppenarbeit ist stark gestört und findet nicht statt.Kinder reagierten sehr spontan und willig, waren konzentriert und motiviert bis 9h 35.konkretes Vorgehen ist nicht altersentsprechend.
Alles auf der Welt hat eine Farbe, alles auf der Welt ist blau rosa oder regenbogenfarben ist rot oder gelb fast alles hat seinen Farbton lila oder violett, Aber nichts auf der Welt gibt es, das wie Flicts ist.„Ich will etwas mit Flicts machen“ „Ich mach aus ihm einen Regenbogen“. „Ich will Vögel auf ihn malen.“ „Ich will eine Sonne malen“ „Ich will einen Himmel malen.“Kein Kind will Flicts wegschmeißenKind konnte den Text anstimmen.Kein Streit um den Platz, Kinder leben den Text wirklich.Sehr aktiv mit allen Sinnen dabei bei Flicts.Die Kamera lenkt ab.Erklärung für das Wort Farbton war zu kurz.Anweisungen für die Kinder sollten klarer sein.
Auch nichts, was so einsam ist wie Flicts. Flicts hatte nie einen Parten nicht mal ein Fleckchen in einem zweifarbigen Raum nein, nichts auf der Welt gibt es, das wie Flicts ist.Einsamkeit: „Da ist so eine Schranke“
„Wer nicht mitspielen darf, fühlt sich einsam“
Zweifarbiger Raum: „Die Wände unseres Gruppenraums haben zwei verschiedene Farben“
Überflüssiges Puzzleteil: „Warum bringst du
das überhaupt noch mit?“ „Leute sind einsam, weil sie niemanden als Freund haben.“ „Die kann man einfach als Freund nehmen.“
Alle Kinder machen Stille- und Körperübung.Ein Kind bringt wertvolle Beiträge. Zwei Kinder dadurch, dass sie auch am Ende für sich weiter singen.Kinder können Text Gesten und Melodie sehr gut.Zwei Kinder werden als störend beschrieben.Besondere Beiträge werden erwähntein an das Alter angepasstes Arbeiten findet statt.
Die Buntstiftschachtel in der Schule ist voller Buntstife, mit denen man eine Landschaft malen kann ein Haus mit Zaun und Dach einen Baum eine Blume oder einen Weg einen Reigen oder eine Schleife. Aber für Flicts gibt es dort keinen Platz.Nachdem die Farben des großen Puzzles auf Flicts abgefärbt hatten: „Was kann der andere gut?“ „Pascal kann gut Lego bauen und Star-Wars spielen.“ „Irma kann gut schlafen“. .(Einschlafen beim Mittagsschlaf)Desinteressierte kommen über Gesten zur Aufmerksamkeit.Stilles Kind kommt schön aus sich heraus.Stille + Rhythmusübungen haben alle Kinder gut mitgemacht; sie gelingt jedoch nicht gut.7 Kinder provozieren und benötigen Lenkung.